Gewalt gegen Frauen

Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter

Körperliche und seelische Verletzung, sexuelle Belästigung, Vergewaltigung, Beschimpfung, Bedrohung, Demütigung, Quälen, Schläge, Mobbing, Cybermobbing, Stalking, Zwangsverheiratung und vieles mehr. Viele Frauen erleben Gewalt. Egal, wo sie leben, woher sie kommen, wie alt sie sind oder welchen Bildungsgrad und sozialen Status sie haben. Im eigenen Heim leben Frauen am gefährlichsten. Häusliche Gewalt ist die häufigste Ursache von Verletzungen bei Frauen. Mehr als Verkehrsunfälle und Krebs zusammengenommen. Dabei ist das Risiko, durch einen Beziehungspartner Gewalt zu erfahren weitaus höher als von einem Fremden angegriffen zu werden.

Aber auch der Arbeitsplatz, der öffentliche Raum und das Internet können Orte der Gewalt sein. Jede vierte Frau ist in Deutschland bereits Opfer von häuslicher Gewalt geworden. 600.000 geschätzte vorwiegend weibliche Stalkingopfer in Deutschland. Jede 5. Europäische Frau gibt an, Opfer von Cybermobbing geworden zu sein. 5% der europäischen Frauen sind seit ihrem 15. Lebensjahr vergewaltigt worden. 55% der europäischen Frauen haben Formen der sexuellen Belästigung von Vorgesetzten, Kollegen oder Kunden erlebt.
(Quellen: BMFSJ, terre des femmes,  Agentur der europäischen Union für Grundrechte)

Mehr zum Thema „Gewalt“ finden Sie hier

Cybermobbing

Hilfetelefon

Sexismus

Zwangsprostitution und Menschenhandel

Am 21.11.2015 wird im Wuppertaler Einkaufszentrum City Arkaden mit der Aktion "Rote Schuhe" auf die Gewalt an Frauen in Wuppertal aufmerksam gemacht.

„Gleichstellungspolitik 3.0“
Alle Informationen zur Bundeskonferenz finden Sie hier!

Ein Klick – Hilfe auf einen Blick

Hilfsangebote für Frauen, die Gewalt erleben – Neue Online-Plattform liefert schnellen Überblick – Start am 25. November 

Die Diskussion um die notwendige Reform des Sexualstrafrechts und insbesondere den ausstehenden Paradigmenwechsel  ist in eine entscheidende Phase eingetreten - am 28.

Mit großer Sorge nehmen die Sprecherinnen der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG) erneute Vorfälle von sexuellen Übergriffen bei Frauen und Kindern zur

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Mit mehreren Radiospots hat der Berliner Radiosender Radioeins vom RBB auf das Thema Gewalt gegen Frauen aufmerksam gemacht.

Die BAG kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten unterstützt die Stellungnahme von S.I.G.N.A.L und anderen Organisationen:

Das „Aalener Modell” bietet vier Optionen, um betroffenen Frauen und Kindern schnell zu helfen und zu betreuen und ihnen Sicherheit in der gewohnten Umgebung zu gewähren.

Der Kreis Rendsburg-Eckernförde finanziert einen Dolmetscherinnen-Pool, damit von Gewalt betroffene Frauen in ihrer Muttersprache beraten und begleitet werden können.

Das Münchner Bündnis arbeitet mit Polizei und Justiz zusammen, vermittelt Unterrichtsmaterialien an Schulen und macht durch „Unsichtbares Theater” auf das Thema Gewalt aufmerksam.

Durch sportliche Aktionen wird in Tuttlingen auf häusliche Gewalt aufmerksam gemacht. Ein Bündnis, an dem Sportvereine und Frauenhaus beteiligt sind, möchte das Thema aus der Tabuzone holen.

22. Bundeskonfernz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten
Wirklichkeit und Visionen - Strategien für eine erfolgreiche Gleichstellungsarbeit

Der Kongress tanzt und fordert: Nein zu Gewalt an Frauen und Mädchen Die weltweite Aktion ONE BILLION RISING hat Unterstützung im Vorfeld der Bundeskonferenz kommunaler Frauenbüros und Gleichstellu

(2012) Die BAG kommunaler Frauenbüros unterstützt die Stellungnahme von Terre des Femmes bezüglich der Sparmaßnahmen der schleswig-holsteinischen Landesregierung bei den Maßnahmen gegen Hä

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