Gleichberechtigte Wissenschaft- argumentieren für GENDER STUDIES

Warum Argumente für Gender Studies?‚Gender‘, ein bis dahin vor allem unter Expert_innen verwendeter Begriff, wurde in den letzten Jahren zum politischen Kampfbegriff fundamental-christlicher, konser-vativ-traditioneller sowie rechtsextremer und -populistischer Bewegungen.

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Unter diesem Label verbinden sich Homophobie und Antifeminismus mit patriarchal- konservativen Werten und rechtsextremen bevölkerungspolitischen Vorstellungen. Ins Kreuzfeuer geraten dabei nicht zuletzt die akademischen Gender Studies: autoritär wären sie, unwissenschaftlich und dabei auch noch teuer – so lauten einige der häufig geäußerten Vorwürfe. Mit dieser Broschüre wollen wir Studierenden und allen im Feld Tätigen eine Handreichung bieten, um (wünschenswerte) Neugier und (legitime) Kritik von Diffamierung unterscheiden und Angriffen wirksam(er) begegnen zu können. Anhand ausgewählter Beispiele zeigen wir Argumentationsweisen des ‚Anti-Genderismus‘ auf und geben Anregungen für Gegenargumente – denn die sind oft gar nicht so leicht zu finden, wenn einer/m angesichts der wüsten Attacken der Mund offen stehen bleibt. Auch wenn es kaum gelingen wird, Gegner*innen der Gender Studies zu überzeugen, für die (öffentliche) Debatte sind gute Argu-mente für geschlechterkritische und feministische Wissenschaft unabdingbar. Wir hoffen, mit dieser Broschüre einen kleinen Beitrag dazu zu leisten.