Grundsatzerklärungen: Dresdner Dokument „Frauenagenda zum neuen Sozialstaat“

verabschiedet auf der 16. Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten in Dresden, 2003

Die Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten stellt als Bilanz fest:
Die Veränderung, die unsere Gesellschaft gegenwärtig durchläuft, verläuft nicht in die Richtung zu mehr Gleichberechtigung, sondern führt zu sozialer Spaltung; Ungerechtigkeit, Politik- und Demokratieverluste wachsen. Es wird viel über Verteilung gestritten – zwischen arm-reich, alt-jung, krank-gesund, erwerbslos-erwerbstätig, zugewandert-einheimisch. Jede dieser Spaltungen wird von Ungleichheiten zwischen Frauen und Männernüberlagert.