Arbeitsmarkt- und Finanzpolitik

Die BAG stellt fest: Nicht überall, wo Gleichberechtigung draufsteht, ist sie auch drin. Dies gilt ganz besonders für den Bereich Arbeitsmarktpolitik.

Damit Frauen auf dem Arbeitsmarkt gleichberechtigt sind, muss noch eine ganze Menge passieren. Dazu gehört, dass Frauen endlich für die gleiche Arbeit den gleichen Lohn wie ihre männlichen Kollegen bekommen müssen. Neue Arbeitszeitmodelle müssen entwickelt werden, die sowohl Männern als auch Frauen Möglichkeiten bieten, Familie und Arbeit zu verbinden. Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt braucht einen Kulturwandel in der Arbeitswelt, so dass Männer in Teilzeit nicht mehr belächelt werden, Teilzeit weder für Frauen noch für Männer zum Karrierekiller wird und auch in den Führungsetagen ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern herrscht, das der gesellschaftlichen Realität Rechnung trägt. Ein wichtiger Punkt ist auch eine neue Bewertung von gleichwertiger Arbeit.  Frauentypische Berufe, wie z.B. Sorgeberufe werden erheblich schlechter bezahlt als männertypische technische Berufe. Während eine Erzieherin etwa 29.000 Euro im Jahr verdient, erhält ein Mechatroniker rund 33.000 Euro Gehalt. Auf den folgenden Seiten finden sie Untersuchungen, Daten, Zahlen und Fakten, unsere Stellungnahmen und Forderungen an die Politik und vieles mehr rund um das Thema Arbeitsmarktpolitik.

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Frauenarmut

Frauenpolitische Eckpunkte

Grundsicherung für Arbeitssuchende

Job und Qualifikation

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Nach wie vor ist das SGB II von einer modernen, die Menschenwürde achtenden, geschlechtergerechten Ausgestaltung weit entfernt. Die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen hat sich bereits in vielen Stellungnahmen und Resolutionen dazu geäußert.

Frauen verdienen in Deutschland durchweg weniger als Männer. Das geht aus neuesten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2009 hervor.

Immer noch sind Frauen in Führungspositionen in Deutschland eher selten.

Immer mehr Akademikerinnen entscheiden sich für ein Leben ohne Kinder.

Das Bundesarbeitsministerium, das Bundesjustizministerium und das Bundesfamilienministerium werden aufgefordert, Kinderbetreuung schnellstmöglich auszubauen und existenzsichernde Erwerbsarbeit von

Diskriminierungskritische Analyse des TVöD, seiner bisherigen Umsetzung und der vorliegenden Vorschläge für die neue Entgeltordnung, Bereitstellung der erforderlichen Mittel

Die Bundesregierung wird aufgefordert, die notwendigen Finanzierungsstrukturen für das dritte Ausbildungsjahr bei Umschulungen in Gesundheitsfachberufen – in Anlehnung an die Weiterbildung zur Kra

Die BAG fordert das Bundesgesundheitsministerium auf, Verbesserungen hinsichtlich der Krankenversicherung der in der Weiterbildung Beschäftigten, hier vor allem der freiberuflich Tätigen, durchzu

Die Tarifvertragsparteien werden aufgefordert, Tarifverträge so zu gestalten, dass Frauen und Männer mit Kindern bis zum 14.

Die Gleichstellungsbeauftragten protestieren gegen die beschlossenen Arbeitszeitverlängerungen im öffentlichen Dienst und fordern die Tarifvertragsparteien und die politisch Verantwortlichen dazu

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17. Bundeskonferenz versammelt deutsche Frauenbeauftragte in Schwerin Benachteiligung in allen Lebensbereichen entgegenwirken

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