Familien Lebensform Politik

Politik für Familien, Singles und andere Lebensmodelle

Familienpolitik hat sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert, viele Rollen wurden aufgebrochen, sie wird inzwischen nicht mehr nur als „Gedöns“ abgetan. Neue Lebensmodelle- und Familienformen wurden offiziell anerkannt. Trotzdem fehlt es noch an Vielem. Die Frage von Vereinbarkeit und Beruf ist längst nicht mehr allein ein Frauenthema, sondern auch eines für Männer, dies hat aber nicht dazu geführt, dass alle Problemlagen gelöst wurden. Alleinerziehende tragen noch immer ein hohes Armutsrisiko und werden auch weiterhin steuerlich benachteiligt. Homosexuelle und lesbische Paare sind inzwischen in einigen Punkten traditionellen Ehen gleichgestellt, aber längst noch nicht in allen.

Hier geht es um eine gerechtere Politik, um Fördergesetze für Frauen, Forderungen, Stellungnahmen und Hintergründe.

Die Bundesregierung wird aufgefordert, verbindlich zu regeln, dass Empfängerinnen von Leistungen nach dem SGB II, dem Bundesausbildungsförderungsgesetz, dem Asylbewerberleistungsgesetz oder dem SGB

Das Bildungsministerium wird aufgefordert, den Hochschulen zu empfehlen, offensiver von der Möglichkeit des Teilzeitstudiums für die Studierenden Gebrauch zu machen.

Die Bundesregierung wird aufgefordert, ab dem 01.01.2007 die Mehrwertsteuer auf alle Produkte für Kinder auf den ermäßigten Steuersatz zu senken.

Die Tarifvertragsparteien werden aufgefordert, Tarifverträge so zu gestalten, dass Frauen und Männer mit Kindern bis zum 14.

Die Gleichstellungsbeauftragten protestieren gegen die beschlossenen Arbeitszeitverlängerungen im öffentlichen Dienst und fordern die Tarifvertragsparteien und die politisch Verantwortlichen dazu

Das Bundesjustizministerium wird aufgefordert ein Modellprojekt „Beschleunigtes Verfahren bei Fällen häuslicher Gewalt“ einzurichten.

Der Gesetzgeber wird aufgefordert, darauf hinzuwirken, dass auch für über 20- jährige hilfebedürftige Personen eine Übernahme der Kosten für empfängnisverhütende Mittel erfolgt.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen lehnt die Pläne zur schnelleren Anhebung des Rentenalters als geschlechterpolitisch unausgewogen ab.

(2006) Die Bundessprecherinnen begrüßen Vereinbarungen zur Familienpolitik und zum Gewaltschutz, mahnen jedoch zugleich effektive Maßnahmen zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der

Die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG) unterstützt die Überlegungen, eine grundlegende Reform der jetzt geltenden Elternzeitregelungen vorzunehmen

Erklärung der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten anlässlich der 15. Bundeskonferenz in Berlin, im Juni 2002.

 

Die Sprecherinnen-Tagung der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros am 14. / 15.12.2000 zum Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit.

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